Angelika Lüddeke

Von meinem Vater habe ich die Liebe zur Fotografie vermittelt bekommen, den Blick durch den Sucher, die Dunkelkammerarbeit.

Angelika Lueddeke

Schwarzweiß hat seinen Grund. Es ist keine Lebensphilosophie sondern genetisch bedingt. So bin ich mit der klassischen Schwarzweißfotografie groß geworden. Anfang 2003 erfolgt, aus Zeitgründen, der Wechsel zur digitalen Fotografie. Und ich habe mich schwer getan, da fehlte die Wertschätzung des einzelnen Bildes, die Überlegung bei der Bildgestaltung wenn früher doch nach 12 Bilder der Rollfilm gewechselt werden musste, die Entwicklung des Film, und die Spannung wenn im Rotlicht das Bild im Entwickler entstand. Die Freude an der Fotografie war zunächst in der Bilderflut und den unendlichen Manipulationen die plötzlich möglich waren und man heute auf so vielen Bildern sieht, untergegangen. Irgendwann habe ich dann aber, auch durch die vorwiegende Ausarbeitung in Schwarzweiß, meinen Weg gefunden. Die Schwerpunkte wechseln, aktuell sind es die Natur, Landschaft und der Nachthimmel, die mich motivieren. Die nachfolgende Bearbeitung begrenzt sich, trotz der unendlichen Möglichkeiten durch Photoshop auf das, was ich früher auch in der Dunkelkammer machen konnte.